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Ein Rückblick
Fakten, Hintergründe und Lösungen zur aktuellen Lage in Deutschland - unter diesem Motto stand der 1. Zukunftskongress der Initiative "Du bewegst Deutschland" am 19. November 2011 in Frankenthal. Zahlreiche engagierte und wissbegierige Bürge kamen, um sich nicht nur zu informieren, sondern auch um sich mit Gleichgesinnten und Experten auszutauschen und zu diskutieren. "Wir haben das Recht zu erfahren, wie es um unser Land steht!", so der Grundtenor der Teilnehmer. Die allgemeine Stimmung war geprägt durch den spürbaren Willen und die Bereitschaft etwas zu verändern und die Zukunft von Deutschland selbst in die Hand zu nehmen.
Die Top-Referenten des Tages boten hierfür, in sechs detaillierten Vorträgen, ein breites Spektrum zur Beurteilung der aktuellen Lage in Deutschland. Über Inhalte, wie
- Das Eurodebakel - unsere Währung eine Fehlkonstruktion
- Die politische Macht der Großkonzerne und deren Wirtschaftskriminalität
- Unsere Bürgerrechte und die Möglichkeiten diese durchzusetzen
- Recht und Unrecht und die sittliche Pflicht des Bürgers zum Widerstand
- Stärkung der Bürgerdemokratie - ein demokratisches Reformkonzept als Lösung
- Plan B - eine Alternative für die bestehende Geld-, Wirtschafts- und Politikordnung
wurden verschiedene Blickwinkel auf den aktuellen Zustand unseres Landes aufgezeigt und mögliche Lösungsansätze vorgestellt und bewertet.
Insbesondere das demokratische Reformkonzept von Prof. Jörn Kruse für mehr Beteiligung und Einfluss der Bürger und für mehr Fachkompetenz bei politischen Entscheidungen, konnte überzeugen und wurde in der abschließenden Expertenrunde ausgiebig diskutiert und sehr positiv bewertet.
Andreas Popp legte in seinem Vortrag "Plan B" den Weg zu einer tatsächlichen Neuordnung dar. Er stellte die lang erwartete Alternative zu "Alternativlos" vor, eine neue, nachhaltige Gesamtordnung und vor allem auch den konkreten Weg dorthin.
Das jetzt in die entscheidende Phase tretende Euro-Abenteuer, verbunden mit der internationalen Schuldenkrise, in den vorgestellten Ausmaßen und dramatischen Verstrickungen, erschüttert und verlangt jetzt dringend Entscheidungen, so Prof. Wilhelm Hankel. Diese Entscheidungen werden weitreichende Folgen haben, nicht nur für Deutschland, sondern auch für den gesamten Euroraum und die Weltwirtschaft. Dass Deutschland dabei eine zentrale Rolle, eigentlich die entscheidende Rolle, zukommt, steht außer Frage und wurde einmal mehr nur zu deutlich.
Wo so viel Unrecht geschieht, wird laut Grundgesetz der Widerstand zur Pflicht, so Prof. Karl Albrecht Schachtschneider. Es gilt, die Freiheits-, Rechts- und Staatslehre gegen Ökonomismus, Globalismus und Despotismus zu verteidigen, um der Friedenspolitik der Völker eine tragfähige Grundlage zu bewahren. Eines wurde bei seinen Erörterungen klar, Prof. Schachtschneider wird nicht müde werden vor Gericht zu ziehen um für unseren Rechtstaat und damit für die Freiheit und die Würde der Menschen zu kämpfen.
Aber auch unser Einsatz ist gefordert. So rief Prof. Roth in seinem Vortrag alle Bürger dazu auf, ihre Rechte war zu nehmen und erläuterte ausführlich die unterschiedlichen Möglichkeiten die uns dafür zur Verfügung stehen. Die vielen von ihm vorgestellten und bereits existierenden Bürgerinitiativen, Bürgerforen und unzählige schon funktionierende Bürgerhaushalte, machen Mut, dass ein starker Veränderungswille vieler Bürger bereits vorhanden ist, mehr als man gemeinhin glauben mag.
Es scheint somit nur eine Frage der Zeit, bis all die vielen Initiativen, Foren und Gemeinschaften die bereits einzeln in ihren Strukturen notwendige Veränderungen diskutieren und vorbereiten, zusammen geführt werden und somit einen entscheidenden Sprung in der öffentlichen Wahrnehmung machen, um den notwendigen Druck auf die Volksvertreter in jeder Ebene entstehen zu lassen.
Unser Fazit: eine Gesellschaft kann sich nur von Innen heraus entwickeln und nicht dadurch, dass fertige Lösungen einfach übergestülpt werden. Ein langsamer, aber durch die momentane Krise stark fortschreitender Prozess. Diesen Prozess möchte "Du bewegst Deutschland" begleiten und unterstützen. Daher werden wir uns weiter dafür einsetzen, möglichst viele Bürger zu mobilisieren, sich zu engagieren, sich zu informieren, sich zu vernetzen und gemeinsam für unsere Rechte einzutreten um die Zukunft Deutschlands aktiv zu gestalten.
Raus aus der Opferrolle und rein in eine aktive Bürgerschaft! Gemeinsam schaffen wir es!
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